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Thema: Stressreduktion

Für das Berufs- und Privatleben ist der Erhalt und die Förderung der psychischen Gesundheit durch den Arbeitsplatz sehr wichtig. Es ist verehrend, dass seelische Belastungen und Erkrankungen zum Großteil beruflichen Faktoren geschuldet sind. Wenn schließlich Mitarbeiter*innen zu stark psychisch belastet werden und erkranken, kann das nicht nur Auswirkungen auf das eigene Unternehmen haben, sondern auch auf die gesamte Gesellschaft, in der wir leben.
Der Sei schnell Antreiber kann durchaus positive Aspekte für dich bedeuten. Du erledigst Aufgaben schnell und effizient und hast keine Probleme, mit Zeitdruck im Arbeitsalltag umzugehen. Das Problem dabei sieht ähnlich aus wie bei allen Antreibern. Mit Multitasking, Überstunden und kaum Pausen überforderst du dich und deinen Körper. Das Endergebnis heißt meist nicht, eine abgearbeitet To-do-Liste, sondern vor vielen unfertigen Aufgaben zu stehen, die mentalen Stress bei dir verursachen. Auch hier gilt es die Balance zwischen hektischen und ruhigeren Arbeitsphasen zu finden. Mache dir bewusst, dass du nicht überall und zu jeder Zeit Vollgas geben kannst. Wenn du gerade musst, dann gibst du dein gesamtes Potenzial und zwischenzeitlich ist es auch völlig in Ordnung, mal einen Gang runterzuschalten – und auch hier gilt: Auszeit ist wichtig!
Es ist nicht perfekt… Das hätte ich besser machen können… Ich habe einen Fehler gemacht… Kennt ihr das? Es immer perfekt machen zu wollen und euch keinen Fehler zu erlauben? Dafür ist vermutlich euer innerer Antreiber, perfekt sein zu wollen, verantwortlich. Zwar kann dieser für dich positive Erfolge erzeugen, aber gleichzeitig wird er deiner mentalen Gesundheit schaden. Wir wollen dir zeigen, wie du mit dem inneren Antreiber Sei perfekt umgehen kannst, damit du gute Ergebnisse erzielst und gleichzeitig keine negativen Konsequenzen herbeirufst.
Die entscheidende Aktion im Spiel, die letzten 100m Sprint vor der Ziellinie, der Anlauf vor dem finalen Hochsprung, die Übergabe des Staffelstabs oder der ausschlaggebende Wurf in letzter Sekunde – Folgenreiche Momente, in denen vor allem Profi- oder Spitzensportler:innen immensen Druck verspüren.  Druck, der allerdings häufig als positiv bewertet wird - als die eigentliche Motivation, warum es der Profisport geworden ist. Sportler:innen lernen, solche Drucksituationen aushalten zu können, diese sogar positiv für sich zu nutzen – was können wir von ihnen lernen? 
Das Ausgebrannt-Sein wurde vor einiger Zeit noch fast ausschließlich Berufsgruppen wie Lehrer:innen, Manager:innen oder Pfleger:innen und Ärzt:innen zugeordnet. Das Burnout-Syndrom trifft unterdessen aber immer mehr Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen – woran liegt das und spielt unsere Erziehung hier vielleicht eine Rolle?